Im November war es soweit: Zum Cobot Forum 2024 haben wir zahlreiche Unternehmen aus der Region und aus ganz Deutschland nach Hatterode eingeladen. In drei Seminaren konnte jeder Teilnehmer die verschiedenen Cobots von ABB, Kassow Robots und FANUC Europe begutachten und ausprobieren.

 

Als Sondermaschinenbauer für die Fabrikautomation und Integrator verschiedener Roboter begegnen wir immer wieder Unternehmen, die versuchen, selbst einen Roboter in die Produktion zu integrieren. Manche mit Erfolg, viele aber auch nicht. Man kann es ihnen nicht verdenken, denn einzelne Cobot-Hersteller suggerieren, dass eine Integration in Eigenregie immer funktioniert. Nach unserer Erfahrung stimmt das in einigen Fällen, in anderen nicht. Diese Fragen haben wir mit den Teilnehmern diskutiert.

 

 

Cobot in der Praxis

Gemeinsam haben wir uns die verschiedenen Cobot-Steuerungen von ABB, Fanuc, Kassow Robots angeschaut und über das Potenzial von Cobots diskutiert. Wir konnten diese Key Learnings erarbeiten:

  1. Mit den nötigen Ressourcen wie Personal, Wissen und Zeit kann eine einfache Aufgabe mit einem Cobot automatisiert werden.
  2. Für eine einfache Integration reichen Standardbefehle im Roboterprogramm aus. Die Integration ist mit wenigen Programmzeilen abgedeckt.
  3. Eine komplexe Integration (großes Teilespektrum, viele Arbeitsschritte) benötigt mehr Ressourcen, erfordert eine aufwändige Sicherheitsparametrierung und das Programm besteht aus vielen Programmzeilen. Hier kann Unterstützung erforderlich sein.
  4. Jede Cobot-Integration benötigt eine CE-Zertifizierung.
  5. STiMA bietet flexible Unterstützung: Zum Beispiel Unterstützung bei der Cobot-Auswahl, bei der Programmierung oder auch bei der kompletten Integration. Ganz nach Bedarf.

Ach ja, und Cobots beißen nicht!

Ein herzliches Dankeschön an unsere Partner und an jeden einzelnen Teilnehmer für dieses gelungene Event.

Cobot in der Praxis
Cobot in der Praxis

Lohnt sich das?

Welche Vorteile hat Roboterschweißen?

Reduktion von Fertigungskosten

Die Auftragsbücher sind voll, aber der Mangel an Schweißfachkräften macht es unmöglich alle Aufträge schnell abzuarbeiten. So lässt sich der Kunde nicht zufriedenstellen und Aufträge gehen verloren. Zum Abfedern des Mangels müssen Mitarbeiter Überstunden leisten. Das sorgt wiederrum für höhere Produktionskosten und mehr Unzufriedenheit. Ein Schweißroboter unterstützt Ihr Team. Durch Roboterschweißen sparen sie Überstunden, Personalkosten und Ressourcen ein.

Sicherheit

Beim Schweißen ist die persönliche Sicherheit ein absolutes muss. Bei Schweißarbeiten entstehen Dämpfe, die nachweislich krebserregend sind. Der Lichtbogen ist mehrere tausend Grand heiß, wodurch es häufig zu Brandverletzungen kommt. Diesen und weiteren Gefahren muss sich ein Schweißer nicht mehr aussetzen, wenn auf Roboterschweißen gesetzt wird. Doch auch hier gilt es Sicherheitsvorkehrungen treffen, wie beispielweise eine Schutzeinhausung.

Höhere Produktivität

Nach der Programmierung arbeitet ein Schweißroboter mit gleicher Geschwindigkeit, Rate und Schweißqualität. Er wird nicht müde und braucht keine Pausen. Es lohnt sich, Schweißarbeiten in Chargen erledigen zu lassen. Hier entfaltet Roboterschweißen sein ganzes Potenzial. Ganze Chargen können mit der passenden Automatisierungstechnik völlig automatisch bearbeitet werden. Roboterschweißen zeichnet sich durch eine konstante und reproduzierbare Schweißqualität aus – 365 Tage im Jahr.

Roboterschweißen
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