Samuel Schwalm, Marketing STiMA, sieht die Versäumnisse unter anderem bei den Unternehmen selbst, bei den Eltern und in den Schulen: „Die Unternehmen müssen die Jugendlichen für ihren Zweck begeistern, d.h. für die tollen Projekte, an denen gemeinsam gearbeitet wird. Eltern haben einen großen Einfluss und sollten ihren Kindern den Wert einer Berufsausbildung vermitteln. Leider wird das Abitur oder ein Studium oft als das Ziel angesehen, das es zu erreichen gilt. In den Schulen sieht es ähnlich aus. Aber gerade hier sehen wir einen positiven Wandel.“
Mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren zu einem ernsten Problem entwickelt. Eine wahre Goldgrube für ausbildungssuchende Jugendliche, trotzdem entscheiden sich wenige dafür. Gemeinsam mit SCHULEWIRTSCHAFT Nordhessen kämpft der Hatteröder Sondermaschinenbauer STiMA GmbH & Co. KG diesem Problem entgegen. Ausbildungsberufe haben seit Jahren nicht die Wertschätzung erfahren, die sie verdienen.

Zur frühzeitigen Berufsorientierung besuchten Schüler und Lehrer der Gesamtschule Niederaula sowie Vertreter der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg im Rahmen einer Betriebsbesichtigung die Firma STiMA. Hier entstehen einzigartige Lösungen für die Fabrikautomation und die Optimierung von Produktionsprozessen in allen Bereichen der Industrie. Doch nur mit einem ausgezeichneten Team ist das zu schaffen. Deutschland braucht Fachkräfte.

Karriere bei STiMA
STiMA bildet Technische Produktdesigner, Industriemechaniker und Mechatroniker aus. Schon mehrfach gehörten die Auszubildenden von STiMA zu den Besten im Landkreis. Nach der Ausbildung stehen den Facharbeitern viele berufliche Möglichkeiten offen, unter anderem die Weiterbildung zum Techniker oder Meister. Auch der Weg zum Studium steht offen. In Kooperation mit der Technischen Hochschule Mittelhessen bietet STiMA diesen Weg im dualen System an. Der große Vorteil: Finanzielle Unabhängigkeit wie während der Ausbildung. Wer sich für eine Ausbildung entscheidet, hat beste Zukunftsaussichten.
Übungssession mit Kassow Robots Roboter
Nach einer kurzen Einführung in die verschiedenen Ausbildungsberufe führte Geschäftsführer Karl Stieler durch das Firmengebäude und erläuterte anhand verschiedener Projekte die Arbeitsweise von STiMA. Doch was wäre eine Betriebsbesichtigung ohne praktischen Teil? An den kollaborierenden Robotern des dänischen Herstellers Kassow Robots lernten die Besucher, wie man einen Roboter programmiert. Dank der intuitiven Steuerung konnten die ersten Programme rasch erstellt werden, und die Kassow Robots erledigten ihre Aufgaben souverän. Die Begeisterung in den strahlenden Gesichtern der Teilnehmer war unübersehbar. Jeder war erstaunt, wie einfach und vor allem schnell kollaborierende Roboter von Kassow Robots programmiert werden können.
Im Rahmen der Betriebsbesichtigung konnten alle Teilnehmenden wertvolle Einblicke in die Praxis erhalten und erhielten die Möglichkeit die Welt der Fabrikautomation hautnah zu erleben.

Lohnt sich das?
Welche Vorteile hat Roboterschweißen?
Reduktion von Fertigungskosten
Die Auftragsbücher sind voll, aber der Mangel an Schweißfachkräften macht es unmöglich alle Aufträge schnell abzuarbeiten. So lässt sich der Kunde nicht zufriedenstellen und Aufträge gehen verloren. Zum Abfedern des Mangels müssen Mitarbeiter Überstunden leisten. Das sorgt wiederrum für höhere Produktionskosten und mehr Unzufriedenheit. Ein Schweißroboter unterstützt Ihr Team. Durch Roboterschweißen sparen sie Überstunden, Personalkosten und Ressourcen ein.
Sicherheit
Beim Schweißen ist die persönliche Sicherheit ein absolutes muss. Bei Schweißarbeiten entstehen Dämpfe, die nachweislich krebserregend sind. Der Lichtbogen ist mehrere tausend Grand heiß, wodurch es häufig zu Brandverletzungen kommt. Diesen und weiteren Gefahren muss sich ein Schweißer nicht mehr aussetzen, wenn auf Roboterschweißen gesetzt wird. Doch auch hier gilt es Sicherheitsvorkehrungen treffen, wie beispielweise eine Schutzeinhausung.
Höhere Produktivität
Nach der Programmierung arbeitet ein Schweißroboter mit gleicher Geschwindigkeit, Rate und Schweißqualität. Er wird nicht müde und braucht keine Pausen. Es lohnt sich, Schweißarbeiten in Chargen erledigen zu lassen. Hier entfaltet Roboterschweißen sein ganzes Potenzial. Ganze Chargen können mit der passenden Automatisierungstechnik völlig automatisch bearbeitet werden. Roboterschweißen zeichnet sich durch eine konstante und reproduzierbare Schweißqualität aus – 365 Tage im Jahr.


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